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Wer im Jahr 2009 volljährig wird, lebt, denkt und konsumiert digital. Die „Generation Internet“ ist in einer Welt voller medialer Möglichkeiten groß geworden. Sie hat analoge Beschränkungen nie erlebt und ist nicht bereit, Kompromisse einzugehen: Etwa 160 Minuten verbringen Jugendliche zwischen 14 und 29 Jahren täglich im Internet. Kein anderes Medium erhält so viel Aufmerksamkeit. Zeitung und Radio verlieren zunehmend den Anschluss. Wenn Jugendliche fernsehen, sind sie häufig gleichzeitig auch online.
Begrüßungsrede OKR Markus Bräuer
Bericht: buch-pr.de
Bericht reformierte Medien
Bericht mediacultur online
Zum Programm
Die meisten Medienanbieter haben reagiert und ihre Aktivitäten im Internet verstärkt. Doch viele stellen jetzt fest: Es genügt offensichtlich nicht, die Plattform zu wechseln. Die „Generation Internet“ wird nicht erreicht, denn sie nutzt auch ihr Medium anders. Die Welt der „digital natives“ ist die der Social Networks, der Feeds und APIs. Unter dem Motto „Was wichtig ist, wird mich schon erreichen“, verlieren Medienmarken an Bedeutung, Portale ihren Sinn und Journalisten ihre Deutungshoheit. Still und heimlich geht die digitale Revolution in die zweite Runde und wird zur Überlebensfrage für klassische Medien.
Wie können Medienanbieter auf diese Entwicklung reagieren? Braucht die „Generation Internet“ überhaupt noch Journalismus? Wieso sind Social Networks so wichtig? Welche Erfahrungen machen die Anbieter von Jugendangeboten? Der 5. Frankfurter Tag des Online-Journalismus ging dem Schlagwort „digital natives“ auf den Grund, beleuchtete die Mediennutzung Jugendlicher und ließ die Macher von Jugendangeboten über Chancen und Perspektiven des Medienwandels diskutieren.
Videosequenzen der Vorträge und vorgetragenes Material stehen zur Information und download bereit auf der Website des FTOJ..
Zur Website "5. Frankfurter Tag des Online-Journalismus"
Der Frankfurter Tag des Online-Journalismus ist eine gemeinsame Veranstaltung des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik (GEP), dem Medienbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und dem Hessischen Rundfunk (hr).
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