Das "Wort zum Sonntag"
Der Klassiker unter den kirchlichen Fernsehsendungen beschreitet neue Wege
Die Sendung begann mit einer Panne: Am 1. Mai 1954 war das erste Wort zum Sonntag im Deutschen Fernsehen geplant. Doch Prälat Klaus Mund aus Aachen konnte am Tag der Arbeit nicht arbeiten: Ein Kabelbruch verhinderte die Ausstrahlung der Live-Sendung. So kam es, dass eine Woche später, am 8. Mai 1954, der evangelische Pastor Walter Dittmann das allererste Wort zum Sonntag sprach. Die Panne ist längst vergessen - heute gehört das Wort zum Sonntag mit über zwei Millionen Zuschauern pro Sendung zu den quotenstärksten kirchlichen Sendungen in Deutschland und geht nicht nur inhaltlich, sondern auch technisch mit der Zeit:
Ab dem 17. März 2008 steht die Sendung erstmals als Video-Podcast zur Verfügung. Damit können sich Internetnutzer das "Wort zum Sonntag" entweder auf ihren MP3-Player oder das Notebook laden und jederzeit die Kurzandacht abrufen.
Immer montags steht das am Samstag gesendete "wort" als Video on demand, zum Downloaden oder im (kostenlosen) Abonnement als Podcast bereit
Die Riege der ev. Sprecher des "Wortes zum Sonntag":
(von li. nach re.: Ralf Meister - Stefan Claaß - Ulrich Haag)
Die aktuelle Riege der kath. Sprecher des "Wortes zum Sonntag"
(von li. nach re.: Msgr. Stephan Wahl - Verena M. Kitz - Michael Broch - Gereon Alter)
Verena Maria Kitz sprach am 22. März 2008 ihr erstes "Wort zum Sonntag". Die Frankfurter Pastoralreferentin schätzt ein klares Wort zur richtigen Zeit, mag keine frommen Floskeln und findet es wichtig, dass öffentlich von Gott geredet wird.
Generalsuperintendent Ralf Meister sprach das Wort zum Sonntag vom 27.02.2010
Die Ereignisse der letzten Tage haben gezeigt, wie groß die Erwartungen an die Kirchen sind: Wer von der Kanzel moralische Maßstäbe verkündet, an dessen Lebensführung sollten diese Maßstäbe auch ablesbar sein.